Habe immernoch Mittelohrentzündung. Mutter war an Arbeit, habe deswegen den ganzen Haushalt gemacht.

In meinem Zimmer aufgeräumt und dabei den Ausdruck eines Gedichtes gefunden.

Gustav Falke
Zwei
Drüben du, mir deine weiße
Rose übers Wasser zeigend,
Hüben ich, dir meine dunkle
Sehnsüchtig entgegen neigend.

In dem breiten Strome, der uns
Scheidet, zittern unsre blassen
Schatten, die vergebens suchen,
Sich zu finden, sich zu fassen.

Und so stehn wir, unser Stammeln
Stirbt im Wind, im Wellenrauschen,
Und wir können nichts als unsre
Stummen Sehnsuchtswinke tauschen.

Leis, gespenstig, zwischen unsern
Dunklen Ufern schwimmt ein wilder
Schwarzer Schwan, und seltsam schwanken
Unsre blassen Spiegelbilder.

Dieses Gedicht hat wirklich klasse! Es ist genial wie die Trennung der beiden Personen durch das abrupte Stoppen mitten im Vers verdeutlich wird. Ich denke es geht etwas um eine Beziehung in der sich die beiden nicht näher kommen können, weil sie unter dem Einfluss anderer und wegen ihrem eigenen Ego nicht können.

Ich habe unter dem Gedicht ein Foto von Laura gefunden.

Sie hat mir heute wieder eine Nachricht hinterlassen:

heeeey :),
wie gehtz diaaa soo…?
hoffe nich so schleecht,
denk mal diese weekend finde ich zeeit
mal “intensive” mit dia zu schreibeN ;)..
_hab dich lieeb :-*
lauraaaaaaaaa

Ich habe ihr sogleich geantwortet:

naaaa^^^^^

warst ja unter der woche kaum on – aber dieses wochenende werden wir schon zeit zum reden finden ;)

habe ne mittelohrentzündung ._________. ist total scheiße, weil ich erstmal nimmer weg kann -.-

hoffe dir gehts gut =)

habdich auch lieb =)

johannes

Wollte heute abend noch etwas mit ihr reden, sie war aber doch von irgendetwas sehr erschöpft (unzweifelhaft eines ihrer Handballturniere) und so konnten wir nicht wirklich reden.

Aber am Wochenende hat sie Zeit.

Draußen ist es leider wolkig. In ein paar Wochen fahre ich aber zusammen mit den Pfadfinder (mit Laura) zelten. Da hat man Gelegenheit den Sternenhimmel (zusammen?!) anzuschauen.